Kategorie: Sachliteratur /Biografien, Autobiografien/Einzelbiografien
In Kulturhäusern und auf Feten gab es kein Halten mehr. Ulbricht war vergessen. Denn die »Klaus-Renft-Combo« spielte; für die rebellische Jugend die »Stones« des Ostens. In der DDR war Cäsar so bekannt wie John Lennon. Und gilt bis heute als einer der großartigsten Gitarristen in der deutschen Rockgeschichte. Hits wie »Wer die Rose ehrt«, »Der Apfeltraum«, »Zwischen Liebe und Zorn«, »Cäsars Blues«, »Nämlich bin ich glücklich«, »Fenster zu«, »Tanzen«, »Zweifel« und viele andere begeistern noch heute die Fans. Zwischen Kunst und Kommerz war Rock im Osten zugleich immer ein Politikum. Wie Literatur oder Film ebenso stark geprägt von den politischen Gegebenheiten und Beschränkungen. In ihren Balladen und Rockliedern widmeten sich Texter und Musiker wie Cäsar und Kurt Demmler nicht nur der Liebe, sondern sparten keineswegs mit versteckter oder konkreter Kritik am «real existierenden Sozialismus«. Das forderte die DDR-Kulturbehörde heraus. Die Folgen waren zeitweise Auftrittsverbote.
Katalog-Nummer: 23350
Leipzig: Militzke, 2007
Sprecher: Schröder, Uwe
Produktionsort: Deutsches Zentrum für barrierefreies Lesen (dzb lesen), 01.11.2012
Spieldauer: 7 Stunden, 7 Minuten
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